Teufel: Xyrena
| Gilde: |
Blutswaechter der Finsternis |
| Titel: |
Blutsengel der Finsternis |
| Klasse: |
Ritter |
| Augenfarbe: |
Gruen |
| Haarfarbe: |
Schwarz Grau |
| Alter: |
In die Jahre gekommen. |
| Statur: |
Schmaler Körperbau. |
| Größe: |
Etwa 1,65. |
| Merkmale: |
|
| Zuletzt online: 03.08.2010 |
Story:
Sceltor, die Stadt der Teufelsanbeter. Reges Treiben herrschte hier. Die Handwerker führten ihre Künste, handelten auf den Märkten und taten alles, um die Teufelsanbeter zu stärken. Die Kämpfer und Magier zogen durch die Lande, um Sevilin Opfer zu bringen.
Ein kleines, noch sehr junges Mädchen, spazierte durch die Wege der Stadt. Auffällig ihr langes schwarzes Haar, welches sie hatte. Ihre rote Gesichtshaut war sehr fein, narbenlos. Ihr Name war Xyrena, doch zu dieser Zeit noch sehr unbekannt unter den Teufelsanbetern. Ein Waisenkind, das ihr bisheriges Leben in der Akademie verbracht hatte. Über ihre Eltern waren keinerlei Informationen bekannt. Sie war einfach da, folgte der Ausbildung der Akademie und lebte vor sich hin. Seit langem ging sie der Kunst eines unheiligen Paladins nach. Ihr Geschick mit der Klinge war enorm. Ihre Gier nach neuem Wissen außergewöhnlich ...
... es war eine Nacht wie keine andere. Während Xyrena mit den anderen Jünglingen im Schlafraum lag und bisher kein Auge zu drücken konnte, hörte sie das Knistern der Feuerflammen, die die Stadt auch in Dunkelheit hell erschienen ließen. Lautlos stand sie auf und schlich sich durch die Gänge aufs Dach der Akademie. Ein Anblick, den sie bisher noch nie gesehen hatte. Sie überblickte Sceltor, die Stadt der Teufelsanbeter, das durch den knappen Schein des Mondes und die Flammen der Kohlenpfannen erhellt wurde. Verträumt starrte sie in die Luft, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Stimmen ihr Ohr durchschallten. Ihre Augen wurden größer. Plötzlich eine riesige Flamme, die vor ihr in die Luft schoss. Ihr Herzschlag wurde schneller und schneller. Sie hatte Angst, es war ihr anzusehen. Wieder eine Flamme, die hoch geschossen kam. Diesmal hinter ihr. Sie wollte weg, fiel jedoch bei dem Versuch zur Treppe zu rennen hin. Sie blickte hinauf und sah, wie ein Flammenmeer sie umringte und die Gestalt eines Dämons einnahm. Ihre Augen weiteten sich erneut. Der Dämon sprach zu ihr. Ungewiss waren die Worte, die er von sich gab, doch trotzdem war Xyrena in der Lage zu wissen, was zutun sei. Sogleich die Flammen in der Luft verpufften und alles seinen normalen Schein annahm, stand Xyrena, deren Herz noch immer voller Adrenalin schlug, auf und ging die Treppen hinab. Sie schlich sich durch den Gang in die Waffenkammer der Akademie und packte sich voll. Zuletzt blickte sie ein letztes mal am Türrahmen des Schlafraums vorbei, um den restlichen Jünglingen die Hand zu zeigen. Dann brach sie auf, schlich sich erneut aus der Akademie, vorbei an den Wachen, stets im Blicke die Helligkeit der Flammen Sceltors.
Sie begann ihn, den blutigen Pfad Sevilins ...
... mehrere Monate war sie bislang unterwegs. Mit der Zeit ist sie ein weites Stück heran gewachsen. Ihre Klinge war mit Blut übersät. Ihr Gesicht schmutzig und kaum erhalten. Viele Opfer hatte sie ihrem Höllenfürsten bisher erbracht. Es war ihr alleiniges Werk. Doch geschah all dies zu der Zeit, als die Ki Rhin das Land überfielen. Xyrena war lange umher gereist. Mittlerweile befand sie sich nicht mehr weit von Sceltor entfernt. Ihr Blutpfad sollte noch lange nicht zuende sein, doch machten die Ki Rhin ihr da einen Strich durch die Rechnung. Sie lief durch den Wald hindurch, auf dem Weg zu ihrem nächsten Ziel. Ungewöhnlich viel ihr gleich auf, wie die Tiere in Schaaren davon rannten, als würden sie vor einer gewaltigen Macht fliehen. Noch viel ungewöhnlicher war, dass es jedes Tier war, egal ob Kleintier, Herdentier oder Flugtier, alle flohen. Sie kletterte einen Baum hinauf, mit der Hoffnung dass sie aus der Ferne etwas erkennen konnte. Und da waren sie, die Ki Rhin. Riesige Bestien. Ein Dutzend, Hunderte, unzählbar! Sie sah, dass sie alles niederrissen, was ihnen in den Weg kam. Weg hier! Ganz schnell weg! Sie rannte so schnell sie konnte. Sceltor war nicht mehr weit von ihr, das wusste sie, doch wurde die Zeit immer knapper, so schnell die Ki Rhin rennen konnten. Sie konnte die Mauern schon erkennen. Die Teufelsanbeter waren bereits am aufbrechen. Einige Streiter stellten sich vor den Mauern auf, um den anderen möglichst viel Zeit zu verschaffen. Bogenschützen hielten brennende Pfeile bereit und postierten sich auf den Stadtmauern. Xyrena rannte weiter, in die Stadt hinein zum Hafen hin. Die Schiffe waren bereit um abzulegen. Ein Durcheinander herrschte. Einige schrien, andere saßen ruhig und zitternd auf einer Ecke des Schiffes und hofften darauf, diese Situation zu überleben. Dann legten die ersten Schiffe ab. Xyrena beugte sich über die Reling, um zurück zu blicken. Nur noch wenige Schiffe lagen im Hafen. Nun waren sie zu sehen, die Ki Rhin, die die Stadt Sceltor überrannten. Nebel kam auf und ihr Blick wurde dichter, bis sie nichts mehr sah, außer dem Meer ...
... tagelang fuhren die Schiffe umher. Doch nicht in geschlossenen Gruppen. Lediglich 3 Schiffe waren übrig geblieben, die zusammen fuhren. Wo die anderen waren wusste zu dieser Zeit wohl keiner, oder nur Xyrena nicht? Waren sie längst angekommen an dem Punkt, zu dem sie wollten? Weitere Tage vergingen. Xyrena lag an Deck, schlief vor sich her. Laute Hörner ertönten. Gleich wurde sie wach, öffnete ihre Augen, richtete sich auf und sah nach vorn. Dort war es. Die neue Stadt des Höllenfürstes .. Trinsic ...
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