Menschen

Erzählungen der heutigen Zeit
Der epische Kampf der Götter lag nun einige Zeit zurück. Monde waren vergangen und noch immer trauerten die Menschen Sinariel und Carvisa nach.
Sie hatten ihr Leben gegeben um das Leben ihrer Kinder zu schützen. Sie warfen sich in die Klingen der grausamsten Wesen, die diese Welt je erblickt hatte.
Nur mit der Hilfe der Götter gelang es den Menschen einmal mehr, ihre Stadt gegen das Böse zu verteidigen.
Durch die Hingabe der Götter entstand das magische Schutzschild über Britain, welches eine tragende Rolle in der Geschichte der Menschen spielen sollte. Der Schutzschild aus den Mächten von Sinariel und Carvisa, sollte dafür sorgen, dass die Menschen fortan nicht alleine im Kampf gegen das Böse traten und mit ihrem Glauben an das Übermenschliche, weiterhin Unterstützung fanden.
Aus dem magischen Schutzschild entstanden neue Götter, die den Menschen in allen Lebenslagen zur Seite stehen würden.
Den Menschen begann es wohl zu ergehen. Mit weiser Hand regiert und unter dem Schutz der Götter stehend, erblühte die menschliche Zivilisation. Allerdings lebten nur jene in Wohlstand, die bereit waren hart zu arbeiten. Die Einigkeit, die zur Verbannung der Hexenjäger führte, begann im Laufe der Zeit zu bröckeln, zu verschieden und zu egoistisch waren manche der Menschen.
Es dauerte nicht lange bis es Neider gab, denen der Erfolg der Nachbarn missfiel.
Es begann nur vereinzelt, mit kleineren Überfällen, doch es entwickelte sich weiter. Streitigkeiten wurden nicht selten mit der Klinge oder mit Zaubern beendet.
Die Gelehrten der Magie und Wissenschaft wurden von einer gewissen Neugier, als auch dem Wissen, dass Macht einiges lenken könnte, ergriffen.
Und so begannen einige damit, sich den verbotenen Künsten zu widmen, Kapitel der Vergangenheit neu zu öffnen, welche so mancher als geschlossen glaubte.
Schreckliche Forschungen wurden betrieben und man munkelt gar davon, dass die finsteren Rituale der Nekromantie nun wieder versteckten Einzug in die magischen Kreise gefunden hätten.
Die Menschen hatten die Möglichkeit gehabt eine Utopia zu erschaffen, doch die menschliche Natur setzte sich durch und so erhielten Missgunst, Boshaftigkeit und Verkommenheit wieder Einzug in die menschliche Seele.
Äußerlichkeiten
Menschen sind im Schnitt zwischen 1.60 und 2m groß und können, je nach Lebenswandel jede Statur haben -sei sie abgemagert oder massig.
Der durchschnittliche Mensch wird etwa 80 bis 90 Jahre alt; bei magisch Hochbegabten soll es auch ältere Vertreter ihrer Rasse geben.
Die Hautfarbe der Menschen reicht vom „königlichen“ Alabaster bis hin zu Ebenholz, die vertretenen Augenfarben bei den Menschen sind blau, grün und braun – in allen Helligkeitsschattierungen.
Das Haar reicht von weiß, über blond, rot, braun bis hin zu schwarz; nicht selten jedoch färben sich Menschen aus modischen Gründen ihre Haare, und bei so manchem Alchemisten hat auch der eine oder andere Unfall nachgeholfen.
An Kleidung trägt der Mensch alles was ihm gerade gefällt von schwarz bis schreiend bunt. Dies geht sogar so weit, dass andere Menschen und Rassen über den Modesinn manches Menschen schon fassungslos den Kopf geschüttelt haben.
Auch Schmuck tragen sie ganz nach Belieben: der eine weniger, der andere mehr.
Berufe
Der Mensch ist vielseitig, und so geht er auch den verschiedensten Berufungen nach.
Das Repertoire umfasst von der Küchenmagd bis zum Lehrer der arkanen Künste so ziemlich alles Vorstellbare. Manche gehen nichteinmal einer regelmäßigen Arbeit nach, sondern verdingen sich hier und da als Wachen oder Boten, und andere nutzen ihre Fähigkeiten, um Kreaturen zu jagen und von der Beute zu leben.
Glaube
Durch den epischen Kampf der Götter Sinariel und Carvisa entstanden im laufe der Zeit neue Götter, die fortan den Menschen beiseite stehen.
Die Kirche Britains predigt das Licht und den Schutz des Göttervaters Sekeral und es vermag keiner Überraschung, dass zu jedem Gottesdienst seine Hoheit Regomar von Waldesloh ihr beiwohnt, um den Schutz und den Segen des Göttervaters zu erbitten.
Durch die Vielzahl der Götter, die ihre wachsamen Augen auf die Menschheit gerichtet haben, ist es schwer zu erfassen, welcher Gott von den Menschen favorisiert wird.
Auch heute noch wandeln Menschen, gleich welcher Gesinnung, durch die Lande, die ihren Glauben an die neuen Götter neu ordnen müssen, manche von ihnen suchen ihren Glauben oder haben ihn bis heute nicht gefunden.
Schriftgelehrte haben die Ankunft der Götter festgehalten, damit ein jeder Gläubiger sich sein eigenes Bild von ihnen machen konnte, damit sie ihre Gebete und Bitten erhören.
Die neue Götterwelt
Adelskonzept der Menschen
Da das Adelskonzept recht umfangreich ist findet ihr es auf einer separaten Seite: Adelskonzept
Verhalten der Menschen
Das Verhalten der Menschen gegenüber ihresgleichen ist sehr Facettenreich. So ist es möglich in der Taverne eine bunt gemischte Ansammlung von Bürgern anzutreffen, die freundlich und gut gelaunt miteinander kommunizieren, jedoch ist es nicht unüblich ein paar Tische weiter die erste Schlägerei mitzuerleben. Die verschiedenen Verhaltensweisen und Beziehungen der Menschen lassen sich nicht genau festlegen.
Jedoch steht eines unausgesprochen fest, bei einer Bedrohung von außen stehen die Menschen geschlossen und entschlossen ihrem Feind gegenüber, bereit, ihresgleichen oder sich selbst zu helfen.
Menschen mit guter Gesinnung versuchen meist für Andere einzustehen. Sie zeigen sich häufig hilfsbereit und selbstlos. Ungerechtigkeit ist ihnen ein Dorn im Auge.
Sie halten sich an die Gesetze und streben nach einem friedlichen Miteinander.
Menschen mit neutraler Gesinnung scheren sich kaum um politische Ränkespiele oder andere Verwicklungen. Sie versuchen ihr Leben bestmöglich zu gestalten, ohne sich auf eine der Seiten ziehen zu lassen.
Menschen mit böser Gesinnung unterscheiden sich körperlich durch nichts von Menschen mit anderen Gesinnungen. Außerdem ist selbst dem verdorbensten Verstand klar, dass er ohne andere Menschen nicht existieren kann. Somit ist es nicht Ziel eines bösen Charakters die Menschheit auszurotten. Nicht selten finden sich solche Individuen bei der Verteidigung der Stadt zusammen, da sie begriffen haben, dass sie mit anderen, gegen eine größere Bedrohung zusammenarbeiten müssen.
Ein böser Charakter sollte sich stets über die Konsequenzen seiner Handlungen bewusst sein. So ist es meist geschickter seine Ambitionen nicht in der Öffentlichkeit auszuleben. Denn, wenn er erwischt wird, hat er die Strafen für seine Vergehen zu tragen, was in letzter Konsequenz gar ein Todesurteil und damit logischerweise auch den Chartod bedeutet.
Besonders Nekromanten sollten sich gut überlegen vor wessen Augen sie ihre finsteren Praktiken verüben. Denn das herbeirufen von Untoten oder Experimente an anderen Menschen, stoßen nur bei den wenigsten auf Akzeptanz.
Somit ist es auch nicht unüblich, dass die meisten eine gut-bürgerliche Fassade aufrecht erhalten und ihren Missetaten nur im Verborgenen oder mit Gleichgesinnten begehen.
Verhalten gegenüber Elfen
Den Elfen stehen die Menschen meist freundlich gegenüber, treiben Handel mit ihnen, und manchmal trifft man sie sogar zusammen bei einer Jagd oder auf dem Schlachtfeld, im Kampf gegen einen gemeinsamen Feind.
Die Rasse der Elfen ist alt und für den Menschen in vielerlei Hinsicht rätselhaft und verwirrend.
Das führt dazu, dass manche Menschen den Elfen eher neutral gegenüber stehen und sie lieber meiden.
Ist ein Mensch bei den Elfen zu Gast, achtet er deren Regeln und Gesetze, denn ein jeder Mensch weiß, wie klug es ist, am richtigen Ende eines gespannten Elfenbogens zu stehen.
Verhalten gegenüber Zwergen
Die Zwerge werden wegen ihrer großartigen Schmiedekünste von den Menschen geschätzt, und manch ein Mensch ist sogar mit einem Zwerg befreundet.Die Neutralität der Zwerge wird nicht von jedem Menschen wohlwollend aufgefasst, doch meist befinden sie sich mit den Zwergen in einem freundlichen bis neutralen Verhältnis, akzeptieren die Neutralität Coves und halten sich zu ihrem eigenen Nutzen an die dortigen Gesetze. Auch Menschen und Zwerge trifft man immer wieder bei gemeinsamen Jagden und hin und wieder beim gemeinsamen Trinken, wobei der Mensch dabei selten das Ende des Gelages miterlebt und damit rechnen muss, die nächsten Tage von einer gewaltigen Kirchenglocke verfolgt zu werden.
Verhalten gegenüber Teufelsanbetern
Die Teufler sind seit jeher der Feind aller Menschen. Ob gut, neutral oder der Dunkelheit zugewandt, den Teuflern ist es gleichgültig, welche Art Mensch ihnen gegenüber steht. Daher halten die Menschen auch geschlossen gegen die Teufler zusammen und bekämpfen sie, wann immer es möglich ist. Denn egal, ob gläubiger Diener, gewiefter Händler oder räuberischer Pirat: Sie alle sind gleichsam dem Tode ein gutes Stück näher, begegnen sie einem oder mehreren Teuflern.
Verhalten gegenüber Drow
Die Dunkelelfen aus den Tiefen des Unterreichs sind schon immer ein Quell grausamer und erschreckender Geschichten gewesen und auch wenn sie nicht so oft anzutreffen sind wie die Teufelsanbeter, so könnte die Feindseligkeit kaum geringer sein, haben doch die Drow die Menschen schon oft genug überfallen und nicht wenige von ihnen versklavt und in ihr Reich verschleppt. Auch ist bekannt, dass sie oftmals mit den Teuflern paktieren, und so bilden sie den zweiten großen Feind der Menschen, gegen den diese sich zu behaupten haben.
Verhalten gegenüber Vampyren
Die Vampyre aus alten Tagen sind nur noch Geschichten und Märchen, denn bis auf einige Wenige aus jenen Zeiten glauben die Menschen nicht einmal mehr an deren Existenz.
