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Adelskonzept der Menschen

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ämter

2.1 Sekretär des Königs

2.1.1 Aufgaben bzw. Pflichten

2.1.2 Privilegien bzw. Rechte

2.1.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

2.2 Bauherr von Britain

2.2.1 Aufgaben bzw. Pflichten

2.2.2 Privilegien bzw. Rechte

2.2.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

2.3 Berater (Kampf)

2.3.1 Aufgaben bzw. Pflichten

2.3.2 Privilegien bzw. Rechte

2.3.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

2.4 Berater für Magie

2.4.1 Aufgaben bzw. Pflichten

2.4.2 Privilegien bzw. Rechte

2.4.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

2.5 Richter

2.5.1 Aufgaben bzw. Pflichten

2.5.2 Privilegien bzw. Rechte

2.5.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

2.6 Diplomat

2.6.1 Aufgaben bzw. Pflichten

2.6.2 Privilegien bzw. Rechte

2.6.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

3 Die Ritter

3.1 Aufgaben bzw. Pflichten

3.2 Privilegien bzw. Rechte

3.3 Bewerbungsverfahren – How to apply

3.4 Eingliederung in das System

4 Der Adel

4.1 Aufgaben bzw. Pflichten

4.2 Privilegien bzw. Rechte

4.3 Bewerbungsverfahren – Wie wird man adelig

5 Anforderungen

6 Zusammenfassung

1 Einleitung

Lange wurde gewartet und jetzt ist es endlich so weit. Das Adelskonzept von Skariatain hat Formen angenommen und wird eingeführt werden.

In der Diskussion kam öfters die Frage, ob dieses Konzept nicht mehr schadet oder überhaupt sinnvoll ist. Die Meinung des Staff auf diese Sorge der Spieler lautet: „Notwendig nicht, aber durchaus sinnvoll“.

Das neue Adelskonzept soll ein weiterer Schritt in die Förderung und Forderung der Spieler sein. Wie auch das Gildenkonzept, soll auch das hier vorliegende Konzept Euch dazu animieren selber in der Welt von Skariatain aktiv zu werden und nicht nur reaktiv auf die Quests und Handlungen der GMs zu warten.

Die neuen Ämter und die Möglichkeit in der Hierarchie der Menschen aufzusteigen soll Euch also motivieren Engagement in dieses Projekt zu stecken. Dieses Konzept wird davon leben, dass die Amtsinhaber aktiv ihre Rolle verkörpern und auch mit kreativ neu- bzw. weiterentwickeln. Wir als GMs gewährleistet dabei, dass das Engagement auch honoriert wird. Es gilt der Grundsatz: „Das Amt hat immer so viele Aufgaben, wie der Spieler Lust darauf hat!“

Zusätzlich soll das Konzept aber auch die mittelalterliche Welt Skariatains um ein weiteres Stück Authentizität ergänzen. Viele der Spiele verbinden diese mittelalterliche Fantasiewelt sicher mit Adel, genauso wie mit Rittern. Diese Verknüpfung soll mit dem Konzept auch in der IG-Welt umgesetzt werden.

Engagement und Atmosphäre erzeugen sind die einen Gründe, es gibt aber auch noch weitere Gründe, die für die Einführung dieses Konzepts sprechen. Im Idealzustand soll dieses Konzept neue Möglichkeiten des Rollenspiels erzeugen und Euch auch somit eine besseren Rahmen für (positive und gemeinsame) Kooperation an die Hand geben. Auch soll das Konzept die Möglichkeit für die Entwicklung von Feiertagen und regelmäßigen innerstädtischen Aktivitäten bieten.

Zu guter Letzt soll das Konzept Euch aber auch die Mitbestimmung zurück geben. Wir wollen mit dem König nicht alleine und ohne Einfluss der Spieler bestimmen, sondern auch ihr sollt in die kommenden Entscheidungen miteinbezogen werden.

Das Konzept gliedert sich in drei Bereiche: Die Ämter, die Ritter und der daraus entstehende Adel:

2 Ämter

Die Ämter sind das Herzstück des Konzept. Sie geben Euch die Möglichkeit eure Fähigkeiten in das Konzept einzubringen und selbstständig aktiv zu werden. Die im Folgenden definierten Anforderungen und Aufgaben sind dabei nur als Richtlinie zu nehmen. Gerne können die Aufgaben – nach Absprache – ergänzt und weiter spezifiziert werden. Auch regen wir dazu an, das Amt möglichst aktiv und kreativ aus zuspielen und sind gerne bei Aktionen oder sogar Quest behilflich.

Die Vorstellung der Ämter erfolgt durch 4 Bereiche:

  • Eine allgemeine Beschreibung des Amtes
  • Aufgaben bzw. Pflichten
  • Privilegien bzw. Rechte
  • Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

Die Ämter wurden so festgelegt, dass sie nicht nur bloße Prahlerei sind, sondern auch immer eine konkrete Aufgabe zu erfüllen haben. Sollte sich in der Zukunft herausstellen, dass eine der Ämter nicht benötigt/überflüssig ist, so kann sich dadurch das Ämterangebot verändern.

Das wichtigste für die Auslebung der Ämter ist die Aktivität und die Motivation dieses Amt aktiv aus zuspielen. Sollte also ein Spieler nicht die notwendige Aktivität zeigen, so kann der Staff ihn dieses Amt wieder aberkennen.

2.1 Sekretär des Königs

Wie jeder Mann in hoher Position benötigt auch unser König eine rechte Hand. Der Sekretär wird dabei einer der engsten Personen, die den König in fast jeder Zeit begleitet. Der Sekretär benötigt dabei einen ausgeprägtes Maß an Diskretion und sollte auch Talent und Lust an dem Verfassen von Texten haben. Denn dass wird die Hauptaufgabe sein: Protokolle fertigen, Briefe an den König beantworten und auch manchmal den König vor der Audienz eine Zusammenfassung der Wünsche der Bittsteller geben. Weiterhin gelten natürlich auch die allgemein formulierten Anforderungen in Kapitel 5.

2.1.1 Aufgaben bzw. Pflichten

  • Schreiben von Protokollen bei Audienzen, Ratssitzungen und Besprechungen
  • Bearbeiten der Korrespondenz des Königs (Planung von Terminen in Absprache mit dem König, Antworten formulieren und Proklamationen schreiben)
  • Eventuell Erweiterung zu einem Zeremonienmeister → Überwachung der Protokolle für Richterschlag und andere Zeremonien

2.1.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Zimmer im Schloss
  • Engine-Titel (OOC)
  • Beisitz bei den Beratungen (kein Stimmrecht, dafür Themenunabhängiger Sitz)
  • Möglichkeit durch Engagement einen Adelstitel zu erhalten
  • Item ( Ein umbenanntes altes Buch)

2.1.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

Dieses Amt wird ordnungsgemäß ausgeschrieben und jede Klasse kann sich darauf hin bewerben. Zusätzlich kann auch eine Arbeitsprobe abgegeben werden um sich von anderen Bewerbern abzugrenzen.

2.2 Bauherr von Britain

Um die Bau- und Mietgesuche auch in das RP zu integrieren, soll dieses Amt geschaffen werden. Der Bauherr wird im RP die Bau- bzw. Mietgesuche der Spieler koordinieren, begleiten und rpgerecht genehmigen. Der Prozess zur Genehmigung darf und soll von den Spielern erstellt werden. Das kann z.B. von einem einfachen Antwortschreiben, aber auch zu einer kompletten Begehung des Landes/Gebäudes sein. Damit die Richtigkeit der Genehmigungen gewährleistet bleibt, ist die enge Zusammenarbeit mit den GMs notwendig. Es sind also zwei Genehmigungen notwendig – die des Bauherren (RP-Seite) und die eines GMs (OOC-Seite). Ähnlich des Prozesses für die Genehmigung auf Skara Brae ist somit neben der Genehmigung der GMs auch eine rpliche Begründung (entweder Link der schriftlichen Genehmigung oder ein OK, wenn die RP-Genehmigung mündlich erfolgte).

Weiterhin gelten natürlich auch die allgemein formulierten Anforderungen in Kapitel 5.

Bei Bedarf ist dieses Amt auch mit Ausrichtung von Märkten verknüpfbar oder als Architekt innerhalb der Stadt ausführbar.

2.2.1 Aufgaben bzw. Pflichten

  • Im Namen des Königs Bauten verteilen (In Absprache mit den GMs)
  • Eventuelle Initiierung von Neubauten (Vorschläge)
  • Sammlung von Baubedarfen der Bürger bzw. Kritik an Bauten entgegennehmen
  • Überwachung des baulichen Zustands der Stadt → Verbesserungen überwachen
  • Beisitz bei Besprechungen (Themen: Stadt, Belebung der Stadt usw.) und Ratssitzung (Themenabhängig)

2.2.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Engine-Titel
  • Beratungstätigkeiten mit Baulichen Themen
  • Möglichkeit durch Engagement einen Adelstitel zu erhalten
  • Item (Einen Hammer oder auch ein Buch)

2.2.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

Dieses Amt wird ordnungsgemäß ausgeschrieben und jede Klasse kann sich darauf hin bewerben.Jedoch werden Handwerker bevorzugt behandelt.

2.3 Berater (Kampf)

Der Kampf und der Krieg ist ein notwendiges Übel in der Welt von Skariatain. Das sowohl der König gut beraten und auch das„normale“ Volk – neben der Garde -gut für den Kampf gerüstet ist, dass ist die Aufgabe des Beraters für den Kampf. Der Amtsträger sollte dabei möglichst Erfahrungen und Interesse am Kampf [Engine und RP] in der Skari-Welt haben. Weiterhin gelten natürlich auch die allgemein formulierten Anforderungen in Kapitel 5.

2.3.1 Aufgaben bzw. Pflichten

  • Beratende Tätigkeiten für die Sicherung des Umlandes (nur Bereiche die nicht Lehen eines Adeligen sind)
  • Beratung in Kriegszeiten
  • Schulung und Training der Bevölkerung für den Ernstfall → Kooperation mit Garde und Rittern
  • Beisitz bei Besprechungen / Ratssitzungen (Themenabhängig)
  • Entwicklung von durchsetzbaren Taktiken für den Ernstfall

2.3.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Engine-Titel (OOC)
  • Recht auf Beisitz bei Beratungen (Themenabhängig)
  • Item (Schild mit Brit-Siegel)
  • Möglichkeit durch Engagement einen Adelstitel zu erhalten

2.3.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

  • Der Berater wird durch eine Wahl bestimmt
  • Wahlberechtigt sind dabei alle Ritter, der General der Garde und der König
  • Jeder Wahlberechtigte darf einen Kandidaten bestimmen [möglichst aus dem „Volk“ - kein Amtsträger]
  • Kandidatur kann auch durch Taten im Kampf oder in den Übungen erreicht werden

Sollten sich auf Grund von mangelnden Spielerzahlen oder anderen Gründen keine “fähigen” Bewerber finden, so kann dieses Amt auch von dem Führer der Ritterschaft übernommen, welcher mit gleichen Aufgabenbereichen betraut ist.

2.4 Berater für Magie

Übernatürliches und Magisches, das ist das Themengebiet dieses Beraters. Er soll die Zusammenhänge der Magie auch für den König begreifbar machen und dafür sorgen, dass unter den Magiern ein Kodex entstehen kann und eingehalten wird. Ist in den Ereignissen um Britain Magie im Spiel, so wird die Meinung des Beraters eingeholt.Neben den allgemein formulierten Anforderungen in Kapitel 5, sollte der Anwärter ein authentisches Wissen über die Magie mitbringen.

Dieses Amt birgt viel Potenzial. Denkbar ist z.B. dass sich aus diesem Amt auch eine Art Magierschaft entwickelt, dessen Vorsitzender immer als Berater in Sachen Magie fungiert. Hier ist also in Zusammenarbeit mit dem Staff und dem Spieler viel Spielraum.

2.4.1 Aufgaben bzw. Pflichten

  • Beratung in magischen Belangen
  • Sicherstellung der Magischen Integrität der Magierschaft → Entwicklung eines Magierkodex bzw. Gebote zum Wirken von Magie
  • Schutz vor Magischen Angriffen

Ergründung und Protokollierung des magischen Wissen

→ Eventuell kann dieser Posten eng mit der Schulung der Magier verknüpft werden – z.B. mit Skara Brae Akademie.

2.4.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Engine-Titel
  • Item: Stab des Wissens
  • Recht auf den Beisitz bei Besprechungen und Ratssitzungen (Themenabhängig)
  • Möglichkeit durch Engagement einen Adelstitel zu erhalten

2.4.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

Der Berater der Magie wird durch eine Wahl innerhalb der Magischen Klassen bestimmt. Dabei kann sich jeder aus den magischen Klassen zur Wahl stellen. Zusätzlich eventuellnoch ein Gespräch mit dem König. Dabei werden nur Charakter magischer Klassen akzeptiert.

2.5 Richter

Das Amt sollte selbsterklärend sein. Der Richter wacht über die Einhaltung des Gesetzes. Gemäß der Gesetze und dem von dem König definierten Strafenkatalog bearbeitet er gemeinsam mit der Garde die Straftaten innerhalb von Britains. Es ist wichtig, dass der kommende Richter sich mit den Gesetzen der Stadt auskennt, ein ausgeprägtes Verständnis für Gerechtigkeit hat und noch nicht (groß) mit den Gesetzen in Konflikt gekommen ist.Weiterhin gelten natürlich auch die allgemein formulierten Anforderungen in Kapitel 5.

2.5.1 Aufgaben bzw. Pflichten

  • Gemeinsam mit der Garde Aufnahme und Bearbeitung von Anzeigen
  • Verhandlung von Fällen und Urteilssprechung
  • Ggf. weltliche Hochzeiten

2.5.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Engine-Titel
  • Item: Richterhammer und Richterrobe
  • Rechtauf den Beisitz bei Besprechungen und Ratssitzungen (Themenabhängig)
  • Möglichkeit durch Engagement einen Adelstitel zu erhalten

2.5.3 Bewerbungsverfahren undKlasseneinschränkungen

Diese Position wird durch ein normales Bewerbungsverfahren vergeben. Dabei spielt nur die Eignung und die mögliche Lösung vonTestfällen und Kenntnis der Gesetze eine Rolle.Klasseneinschränkungen gibt es keine.

Auftrag zwischen Garde und Richter die verschiedenen Rechten festzulegen.

2.6 Diplomat

Die verschiedenen Lehen und die diversen anderen Rassen, erfordern diplomatische Beziehungen. Diese aufzubauen und zu pflegen ist die hauptsächliche Aufgabe des Diplomaten. Er spricht mit den verschiedenen Interessengruppen (Lehen, Völker) um Verträge zu schließen und Bündnisse zu schmieden und zu erhalten.Dabei ist es erforderlich, dass er sowohl die Lehen als auch die Sitten der anderen Völker versteht und respektieren kann. Es ist weiterhin auf einen verständnisvollen und toleranten Umgang zuachten. Weiterhin gelten natürlich auch die allgemein formulierten Anforderungen in Kapitel 5.

2.6.1 Aufgaben bzw. Pflichten

  • Ausgleich der Interessen der verschiedenen Interessen mit denen des Königs
  • Sammlung von Bittgesuchen der Gilden/Lehen/Völker an den König
  • Im Rahmen Verhandlungen mit den anderen Rassen
  • Bündnisse und Verträge aushandeln

2.6.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Engine-Titel
  • Item: Eine Schärpe und natürlich schriftliche Befugnisse im Namen des Königs zu verhandeln
  • Recht auf den Beisitz bei Besprechungen und Ratssitzungen (Themenabhängig)
  • Möglichkeit durch Engagement einen Adelstitel zu erhalten

2.6.3 Bewerbungsverfahren und Klasseneinschränkungen

Hier gibt es nur die Voraussetzungen zu beachten. Die Position wird durch ein ordentliches Bewerbungsverfahren vergeben. Eine Klasseneinschränkung gibt es nicht.

3 Die Ritter

Definiton:

    • Die Ritter des Reiches Britain dienen dem König von Britain und gelten als die Beschützer der gesamten Menschheit.
    • Das Leben des Ritters sollte durch die Tugenden bestimmt sein und seine Historie das widerspiegeln.
    • Religiosität wird nicht explizit verlangt, ist aber ein sonst wichtiger Pfeiler innerhalb des Tugend-Systems.
    • Einst war es nur Adligen erlaubt den Weg des Ritter einzuschlagen,jedoch sind diese Zeiten lange vorbei. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft kann die Tugenden der Ritter in sich tragen und ein solcher werden.
  • Die ersten Ritter werden durch ein Bewerbungsverfahren (s. 3.4) ernannt und sollen dann im Folgenden gemeinsam ein Ausbildungs-Konzeptentwickeln. Auch gilt es die Strukturen (z.B. Strukturen innerhalb der Ritterschaft).
  • Das Oberhaupt der Ritterschaft wird durch den König ernannt.
  • Die Anzahl der Ritterplätze ist beschränkt. Die konkrete Anzahl richtet sich auch nach den gesamten Spielerzahlen und nach den “fähigen Bewerbern”.
  • Die Ausbildung durch einen ernannten Ritter wird verpflichtend für die Aufnahme sein. Nur in seltenen Ausnahmen (z.B. Inaktivität der Ritter) wird eine Ernennung ohne explizite Ausbildung durchgeführt.
  • Ritter durch die Tugenden und gehobenere Stellung, sollte Vorbildsfunktion haben.
  • Wie auch bei den Ämtern ist Aktivität erforderlich um den Titel und die Privilegien zu behalten.
  • Weiterhin gelten natürlich auch die allgemein formulierten Anforderungen in Kapitel 5.

3.1 Aufgaben bzw. Pflichten

  • Führung von kleineren Kommandos im Krieg, nach einer ev. Schlachttaktik (Bezug zum Berater des Krieges, siehe Kap. 2.3)
  • Unterstützung bei dem Training der kämpfenden Bevölkerung (gemeinsam mit BG und Berater des Krieges, siehe 2.3)
  • Schutz des Königs, kann bei Eingung der Ritter auch als Leibgarde der königlichen Familie ausgebaut werden.
  • Leben nach den Tugenden, d.h. Vorbildsfunktion!
  • Beisitz im Rat in Kriegszeiten (nur gewähltes Oberhaupt der Ritter)
  • Ausbildung der Knappen –> Erfordert interne Entwicklung eines verbindlichen Ausbildungskonzept
  • Mitwirken an eventuellen Plänen für Kriege

3.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Engine-Titel (d.h. Sir vor dem Namen oder Ähnliches)
  • Recht auf Beisitz im Rat/Beratungen
  • Möglichkeit durch Engagement einen Adelstitel zu erhalten

3.3 Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren ist zweigeteilt. Auf der einen Seite müssen sich die kommenden Ritter in einem Turnier beweisen. Zusätzlich müssen sie in Gesprächen ihre Kenntnisse über die Tugenden darlegen.Das Ritter dar-sein ist auf die Nahkämpfer-Klasse beschränkt. Nur in Ausnahmen werden auch Schützen akzeptiert. Weiterhin ist es natürlich erforderlich in der Vergangenheit sich als Ritter bewiesen zu haben (Verhalten usw.).

3.4 Eingliederung in das System

  • Die Ritter sind eine weitere parallele Ebene in der Hierarchie.(siehe Abbildung 1.1)
  • Sie haben haben klare Schnittstellen und Kommunikationswege zu dem König, als Befehlsoberhaupt, und dem Berater des Krieges.
    • Berater und Ritter sind gleichgestellt, also keine Weisungsbefugnis, sondern Kompromiss/Konsens erforderlich.
    • Das Gleiche gilt für die Kompetenzen mit der Garde. Das Oberhaupt der Ritter ist gleichgestellt mit dem ranghöchsten Offizier der Garde.

4 Der Adel

Ganz klar und unmissverständlich, den Stand eines Adligen erhält man nur, wenn der Staff, in diesem Fall die Menschenbetreuung, einen Spieler als Adlig anerkennt. Es kann sich aber jeder darum bemühen, in den Adel aufgenommen zu werden.

Der wichtigste Faktor um in den Adel aufzusteigen ist Aktivität und Engagement. Dabei muss der kommende Adelige nicht zwingend eines der Ämter bekleiden oder ein Ritter sein. Auch jeder aus dem „Volk“ kann mit Aktionen und Engagement zum Adeligen auserkoren werden. Bei der Planung und Umsetzung von Aktionen darf sich ein Jeder gerne an die Menschenbetreuung wenden.

Der Adelige sollte sich nicht nur durch Engagement auszeichnen, sondern auch die Grundformen der Etikette beherrschen.

Es ist möglich einen neuen Charakter oder aber auch einen bereits IG bekannten Charakter zum Adeligen aufsteigen zu lassen. Bei einem neue Erstellen Charakter muss sich der Spieler zuvor bereits verdient gemacht haben.(siehe Anforderungen oben).

Sollte ein Adliger den Anforderungen nicht gerecht werden, erhält dieser einmal die Möglichkeit sich entsprechend wieder einzufügen, geschieht dies nicht, hat er die Konsequenz vom Titelverlust zu tragen. An dieser Stell soll bedacht werden, das Spieler nicht aufgrund unbequemen Rollenspiels entfernt werden, es sei denn sie Spielen ihre Rolle nicht rollenspielgerecht, oder sind aufgrund von OOC-Motivationen zielgerichtet gegen ein Zusammenspiel.

  • Als Adeliger bekommt man – durch den Schwur der Treue – ein Lehen zugesprochen. Dieses muss man im Auftrag des Königs verwalten.
  • Es wird zurzeit zwei Lehen geben:

1. Skara Brae
2. Norden-Westlich von Britain
3. ggf. weitere in der Zukunft

Die Lehen beschränken sich auf folgende Gebiete:

 

  • Die Verwaltung der Lehen sieht folgende Punkte vor:

1. Verwaltung von Bauaufträgen (siehe Aufgaben-Ähnlichkeit mit 2.2)
2. Schutz des Umlandes → Kooperation mit den Rittern/Beratern des Kampfes
3. Anhörung von Sorgen und Nöten des Volkes
4. Gesetzgebung im Rahmen der Britainer Gesetze (eklatante Abweichungen nur mit Genehmigung des Königs)
5. Durchsetzung und Einhaltung der Gesetze innerhalb des Lehen
6. Ausführung der Weisungen des Königs in dem Lehen
7. Treuepflicht und Pflicht beim Ruf zu den Waffen zu folgen

→ Es ist nicht geplant, dass der Adelige Steuern o. Ä. erhebt. Auch wird darauf geachtet, dass der Adelige bei dem Volk seine Kompetenzen nicht übertreibt.
Das heisst z.B. dass die Weisungsbefugnisse des Adeligen im Grunde auf sein Lehen begrenzt sind. Es besteht also in der Regel keine Weisungsbefugnis gegenüber Beratern oder Richter der Stadt Britain.

 

  • Da sich die Adeligen sich auch aus dem Kreise der Ämter-Besitzern rekrutiert, wird es so sein, dass die Adeligen ihre alten Ämter (falls vorhanden) verlieren und dieses Amt neu ausgeschrieben wird. Dies soll verhindern, dass Einzelne zu viele Machtsposten übernehmen und auch neuen Spielern die Möglichkeit der Teilnahme am Adelskonzept bieten.
  • Zur Unterstützung darf sich der AdeligeUntergebene (z.B. Gardisten, Ritter, Berater) einstellen (ohne Titel usw.). Diese Untergebenen können Aufgaben des Adeligen übernehmen. Dabei ist aber zu beachten,dass der Adelige selber aktiv bleibt. Die aktive Übernahme durch Untergebene, bei gleichzeitiger Inaktivität des Lehnsherren, führt auch zur Aufhebung des Adelstitel.
  • Der Adelstitel erschreckt sich nur auf den Titelträger und den Ehepartner.Kinder und andere Verwandten haben keinen Anspruch als Adeliger angesprochen/ behandelt zu werden.
  • Der Adelstitel vererbt sich nicht auf die nächste Generation, sondern wir pro Person von dem König erteilt

4.1 Aufgaben bzw. Pflichten

Verwaltung des Lehen, siehe oben
Verwaltung von Bauaufträgen
Schutz des Lehen vor Verbrechen
Treuepflicht und Durchsetzung der königlichen Beschlüsse
Im Kriegsfall Unterstützungspflicht des Königs

4.2 Privilegien bzw. Rechte

  • Engine-Titel (Die Adeligen werden durch Freiherr gekennzeichnet, ggf. auch zusätzlich durch die Erweiterung “von”)
  • Eigenes Lehen → Eine Residenz gehört nicht dazu!
  • Möglichkeit an Ratssitzungen/Beratungen teilzunehmen (Themenunabhängig)
  • Möglichkeit eigenes Personal einzustellen (ohne Engine-Titel usw.)

 

4.3 Bewerbungsverfahren –Wie wird man adelig

Wie bereits angedeutet werden die Adelspositionen nicht ausgeschrieben.Ein Adeliger wird nur durch herausragendes Engagement für das Volk und für den König ernannt. Dazu muss der kommende Adelige nicht zwingend eines der in Kapitel zwei genannten Ämter inne haben. Es kann also jeder, der die allgemeinen Anforderungen in Kapitel 5 erfüllt, einen Adelstitel durch Engagement erreichen.
Wie auch bereits oben erwähnt, ist die aktive Ausübung und die kreative Erweiterung des Aufgabenspektrum eine gern gesehene Tätigkeit.

5 Anforderungen

Anforderungen an die Amtsträger:

  • Konstantes Spiel der Charakter-Rolle
  • Charakter-Geschichte musst vorhanden und stimmig sein.
  • Spieler muss mindestens 6 Monate auf Skariatain spielen.
  • Aktivität muss der Rolle entsprechen -> Erfüllen seiner Funktion. (IG undForen)
  • Spieler muss RP Konsequenzen tragen, bis hin zum Chartod (Umbenennen + Itemsverlust) sollte der Spieler sich im RP in eine entsprechende Lage manövrieren.
  • Jail-Akte und OOC-Verträglichkeit werden in die Entscheidung eingebunden.
  • Etikette
  • ggf. noch Amts spezifische Anforderungen (siehe dafür Beschreibung der einzelnen Ämter)

Anforderungen an den Adel:

  • Konstantes Spiel derCharakter-Rolle
  • Charakter-Geschichtemusst vorhanden und stimmig sein.
  • Spieler muss mindestens 6 Monate auf Skariatain spielen.
  • Aktivität muss der Rolle entsprechen. (IG und Foren)
  • Spieler muss RP-Konsequenzen tragen, bis hin zum Chartod (Umbenennen + Itemsverlust)sollte der Spieler sich im RP in eine entsprechende Lagemanövrieren.
  • Jail-Akte undOOC-Verträglichkeit werden in die Entscheidung eingebunden.
  • Etikette

6 Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die verschiedenen Ämter, sowie auch die zukünftigen Adeligen aus dem Volk leistungsorientiert gewonnen werden sollen. Die Kompetenzen und Weisungsbefugnisse sollen sich im Konsens mit dem Staff und den Spielern mit der Zeit entwickeln. Es wird aber natürlich angestrebt, dass die einzelnen Ämter gleich gestellt sind, wobei von diesem Standpunkt je nach Thema abgewichen werden kann. So kann bspw. bei dem Thema Krieg die Weisungsbefugnis des Beraters des Krieges gegenüber Leiter der Garde/ Oberster Ritter bestehen.

Da Konzepte eher abstrakte Beschreibungen sind, wie die RP-Welt nachher aussehen soll, wollen wir uns darauf beschränken die Zuständigkeiten, Kompetenzen und Weisungsbefugnisse mit der Zeit der Einführung zu entwickeln und ggf. mit der Zeit zu verändern.

Einen Überblick über den Rat vermöglicht das folgende Bild:

Zentrales Element dieser Ratseinteilung ist die themenabhängige Berufung der Berater und Ämter. Es wird also keine vollständige Ratsbesetzung notwendig sein um Ergebnisse herbei zu führen. Grundsätzlich sollte jedem Würdenträger klar sein, dass das Amt eines Beraters in diesem Adelskonzept auch “nur” die Beratung des Königs vorsieht. Wir bereits zu Beginn erwähnt, wird natürlich im Hintergrund darauf geachtet, dass die Arbeit für die Beratung nicht vergebens sein wird – d.h. das der König für gewöhnlich auf die Vorschläge hört. Wir wollen damit aber sicherstellen, dass wir teilweise auch Entscheidungen fällen können, die vielleicht nicht in der Gunst der Berater liegt (sei es aus OOC oder RP-Gründen).

Die Würdenträger werden je nach Thema der Beratung zu dem Rat eingeladen. Es ist angedacht, dass wir mit der Zeit eine Themenübersicht mit den jeweiligen geladenen Ämtern entwicklen. Generell bieten die Aufgaben und Pflichten aber einen Richtlinie, welches Amt bei welchem Thema geladen wird.